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Freitag, 31. August 2012

Mehr als Studium, Job oder Asyl

Asiaten sind Teil unserer Gesellschaft. Wie können wir ihnen von Jesus weitersagen? 

Die Arbeit unter "Asiaten in der Diaspora" (d.h., in der Fremde) gehört schon lange zur ÜMG.

Mit Beiträgen aus Deutschland, England und Kenia.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Mehr Bilder aus Taipei

Taiwan Tag 5 (Taipei)

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Mein letzter Tag in Taipei, bei dem ich mit Elisabeth Weinmann durch die Einkaufszentren ging. Nicht zum Shoppen, sondern um Angestellte zu besuchen und zu ermutigen. 

Abends traf ich noch Veronika Rieben. Leider war es schon dunkel, deshalb konnte ich von ihren Einsatzorten nur wenige Bilder machen... 

Montag, 11. Juni 2012

Hier redet man nicht aneinander vorbei...

Taiwan Tag 4
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Was ich hier in Taipei gesehen habe, ist wahrlich spektakulär. Als Appetithappen gibt es ein paar Fotos von einer Gemeinde, die nicht nur die Sprache der Menschen der Zielgruppe spricht, sondern das gesamte Programm nach ihnen ausrichtet. 

Ich war erst nach Mitternacht wieder vom Gottesdienst zurück in der Wohnung, aber hellwach von dem, was ich erlebt hatte. In den nächsten Tagen werde ich noch mehr darüber schreiben: Heute musst du erst einmal mit den Bildbeschreibungen vorlieb nehmen. 

Samstag, 9. Juni 2012

Bilder von einem Tempel und vom verregneten Parkeinsatz...

Taiwan Tag 3
Klicke auf das Bild, um zum Album zu gelangen!

Tag Drei in Taiwan ist vorbei. Zwar komme ich noch nicht dazu, alle Eindrücke hier festzuhalten. Die Bilder und die Erklärungen geben jedoch schon einen guten Überblick.

Morgen früh fahre ich nach Taipeh. Auf der fünfstündigen Busfahrt werde ich meine Erlebnisse aufschreiben. Wenn alles gut geht und ich Zeit und Bandbreite habe, werde ich die Berichte gleich hochladen. 

Schaut einfach immer wieder rein...

Donnerstag, 7. Juni 2012

Fakten über Taiwan


Auf der Busfahrt habe ich mich selber nochmals über dieses Land schlau gemacht. Hier ist, was ich herausgefunden habe.

Bevölkerung

Gesamtbevölkerung: 23 Millionen (Deutschland: 81,5 Mio.; Schweiz: 7,6 Mio.) 
Bevölkerungsdichte: 632 pro km2 (in Städten: 2605)
(Deutschland: 231, Schweiz: 185)
Verstädterung: 75% [1952: 33%]

Sprache

Mandarin-Chinesisch, die Amts- und Ausbildungssprache, wird von allen gesprochen, die nach 1945 die Schule besucht haben. Taiwanesisch (Hokkien) ist daneben die Herzenssprache eines Grossteils der Bevölkerung, vor allem im Süden. Andere chinesische Dialekte (z.B. Hakka) werden zusätzlich gesprochen.

Religion

Chinesische Religionen: 60%
Buddhisten: 28,8%
Nichtreligiöse/Andere: 4,2%
Christen: 5,8% (Evangelikale: 2,8%)
Muslime: 0,4%

Taiwan ist ein säkularer Staat mit Religionsfreiheit. Die Religion der meisten Taiwanesen ist eine Mischung von Animismus, Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus. Im Volksglauben gibt es eine Vielzahl von Göttern und Geistern, wobei die Ahnenverehrung im Vordergrund steht. Dabei versorgt man die Geister der Verstorbenen mit Opfergaben, um sicherzustellen, dass diese nicht zu hungrigen Geistern werden, die Unglück über die Familie bringen könnten.

Die christlichen Gemeinden Taiwans sind grösstenteils von der gebildeten Mittel- und Oberschicht geprägt, zu denen die Menschen der Arbeiterschicht kaum Zugang finden. Obwohl zur Arbeiterschicht etwa 70% der Bevölkerung zählt, gibt es unter ihnen nur 0,5% Christen.

Taiwan ist die einzige chinesische Gesellschaft, in der kein deutliches Wachstum der chinesischen Kirche stattfindet.

Geografie und Klima

Die Insel Taiwan liegt zwischen Japan und den Philippinen, ungefähr 145 km von der chinesischen Südostküste entfernt. Sie ist etwa so gross wie Baden-Württemberg und besteht zu 2/3 aus Bergen und zu 1/3 aus einer fruchtbaren Ebene, wo der grösste Teil der Bevölkerung in Städten wohnt. 

Das Klima ist subtropisch mit langen heiss-schwülen Sommern und kurzen warmen Wintern. Von Juni bis Oktober wird Taiwan häufig von starken Taifunen heimgesucht. Auch Erdbeben kommen häufig vor.

Prioritäten der ÜMG

  • Evangelisation und Gemeindebau unter der Arbeiterschicht
  • Schüler- und Studentenarbeit
  • Randgruppenarbeit (straffällige Jugendliche, AIDS-Kranke, Obdachlose, Prostituierte)

Die ÜMG sah am Anfang ihre Aufgabe vor allem darin, die bestehende Kirche durch Evangelisation und Schulung von Laien und Leitern zu stärken. Heute ist der Fokus ganz auf die Arbeiterschicht ausgerichtet mit dem Ziel Gemeinden zu bauen, die in ihrer Form den Bedürfnissen der Arbeiterschicht angepasst sind.

Sonntag, 3. Juni 2012

In Singapur angekommen

A380 von Frankfurt nach Singapur
Zum ersten Mal hatte ich das Vergnügen, mit dem grössten zivilen Verkehrsflugzeug zu fliegen. Über 800 Passagiere finden darin Platz. Bei der Gepäckabgabe machte mich ein freundlicher Angestellter darauf aufmerksam, dass es noch freie Plätze gibt und verlegte meinen bereits gebuchten Platz, so dass ich eine ganze Mittelreihe für mich hatte, incl. besonderer Beinfreiheit. Der Service von Lufthansa war super, das Essen tadellos und die Zeitschriften lesenswert...

Nach meiner Ankunft fuhr ich direkt mit dem Bus zum International Headquarter (Hauptzentrale) von OMF International. Die Reise dauerte zwar über eine Stunde, kostete aber umgerechnet nur 2 Euro. Schon beim Ankommen begegneten mir die ersten Kollegen und nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, folgte ich ihnen zum Abendessen in einem Einkaufszentrum. Ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass die Geschäfte hier auch Sonntags aufhaben...

Ich genoss ein leckeres indisches Huhn mit Reis auf Bananenblatt und ein frisches Mangoshake. Schon allein für das Essen lohnt sich eine Reise nach Asien...

Heute gehe ich früh ins Bett und hoffe, dass mich der Jetlag nicht vom Schlafen abhält...

Donnerstag, 3. September 2009

Asiatisches Frühstück für Chrischona-Prediger

Gestern waren die Prediger und Jugendreferenten bei uns, die diesen Herbst neu bei Chrischona anfangen. Obwohl wir als ÜMG nicht strukturell mit Chrischona verbunden sind, gibt es doch eine langjährige, freundschaftliche Verbindung.

Diesmal luden wir die Prediger morgens um 8 zu einem reichhaltigen asiatischen Frühstück ein. Marlen hatte Reis und Schweinefleisch gekocht; alternativ konnte man Nudelsuppe wählen. Der Kaffee dampfte und wer wollte, konnte Jasmintee trinken. Es war echt cool, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen und sich das Essen schmecken zu lassen. Jedenfalls war es ein Erlebnis, das wohl keiner der Gäste vergessen wird.

Schön, wenn man man gemeinsam in Gottes Reich dient, und wenn daraus Partnerschaften entstehen. Ich bin gespannt, wo und wann wir uns im Hessenland wieder treffen und miteinander arbeiten werden.

Montag, 1. Juni 2009

Gottesdienst in der Maschinenhalle

Gestern Nachmittag war Pfingstgottesdienst in Unter-Seibertenrod, einem Nachbardorf. Die Veranstaltung fand in einer ausgeräumten Maschinenhalle statt. Rustikales Flair, tolle Atmosphäre, gutes Wetter. Ich finde es immer eine gute Idee, mal an ganz anderen Orten auf Gottes Wort zu hören. Dann klingt es nicht so "klerikal" oder distanziert vom Alltag. Man ist mitten drin in den Steinen und Spinnweben und kann die Predigt auch besser, oder einfach anders, aufnehmen.

Es hat Spass gemacht, zu predigen. Thomas Wecker hat den Gottesdienst geleitet, Teenies hielten die Textlesungen, der Posaunenchor hat mächtig geschmettert!

Anschliessend gab es ein typisch hessisches Kuchenbuffet. Wer das noch nicht erlebt hat, der hat etwas verpasst!! Als ich zum zweiten Mal nachholen ging sagte ich zu einer Frau: "Ich gehe schnell, bevor der Kuchen alle ist." Worauf sie lachend erwiderte: "Keine Angst, das ist hier noch nie passiert!"

Was bei den Hessen unmöglich ist.... ???

Dienstag, 26. Mai 2009

Twitterst du schon??

Ich habe jetzt einen Twitter-Konto eröffnet. Ihr könnt mir in meinem Alltag hier folgen:


Guckt mal und meldet euch an!!

Samstag, 28. März 2009

Dance with me - in Japan!!


OMF hat wieder geniale Videos produziert. Wie z.B. diesen über Streetdance, mit dem Japans Jugend erreicht werden kann. Schaut ihn euch an!
Dance With Me from OMF Media on Vimeo.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Amtsantritt in Worms

Letzten Sonntag hatte ich meinen ersten Arbeitstag als "Gebietsleiter Mitte". Ich war zu einer Predigt in Worms eingeladen, das erste Mal in dieser Gemeinde. Es war gar nicht so einfach, eine Predigt für eine Gemeinde vorzubereiten, die man gar nicht kennt. Ich fiel in mein altes "Kambodscha-Muster" zurück: Während der Woche beschäftigte ich mich mit dem Bibeltext und am Sonntag Morgen um halb sechs stellte ich die Predigt fertig. Ich wäre gerne mal wieder früher fertig... Wer sich die Predigt mal anhören will, kann sie hier herunterladen: http://pchf.dyndns.org/Predigten/gd20090201.mp3

Auf dem Rückweg schaute ich bei Familie Schumann in Rüsselsheim vorbei. Wir arbeiteten in Marburg zusammen und seither verbindet uns eine gute Freundschaft.

Diese Woche hat Hans-Walter Ritter begonnen, mich in die Zusammenhänge der ÜMG einzuführen. Ich bekomme viele Informationen über unsere Missionare, ihre sendenden Gemeinden, ÜMG Freunde in der Gegend. Das ist sehr interessant. Ich freue mich schon darauf, mehr im Land herumzukommen und all die Leute und Orte kennenzulernen, von denen ich jetzt nur höre.

Als Familie geht es uns gut. Gestern war Evelyn ganz traurig, als die Schule zu Ende war... Bianca weinte heute, als sie in den Kindergarten musste. Aber als sie wieder nach Hause kam, war sie völlig glücklich. Julia hatte eine U-Untersuchung und war stolz, dass sie alles "richtig" machte und am Ende sogar zwei Haarspangen bekam!