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Mittwoch, 30. April 2014

Ein moderner Jesus

Gibt es auf Erden noch Glauben an Gott? Falls ja, wo ist er zu finden? 

Jesus begegnet innerhalb einer Woche sechs Personen aus unterschiedlichen Milieus und Anhänger unterschiedlicher Konfessionen. Einige sind ganz normale Menschen, andere „beruflich religiös“. Jesus begegnet ihnen in ihrem Alltag, lässt sie Wunder sehen, versucht sie, zu gewinnen. Denn Wunder bewirken nicht zwangsläufig Glauben, ebenso wenig wie tägliche Beschäftigung mit Bibel und Theologie. Manchmal wird der Glaube an Gott auch einfach von tragischen Lebensführungen verschüttet.

Ich habe das Buch gleich zweimal gelesen, so tief sind die Dialoge. Mir begegnet ein „moderner“ Jesus, wie ich ihn auch aus der Bibel kenne: jedem Menschen freundlich zugewandt und respektvoll, gleichzeitig unbequem. Er stellt jeden der Besuchten vor die Entscheidung, „ihm nachzufolgen“, um es mit einer biblische Vokabel zu beschreiben. Die Dialoge werden auf Augenhöhe geführt und gute Gründe für den Glauben ins Feld geführt. Die Entscheidung für oder gegen Jesus muss jedoch jeder selber treffen.

Die Mischung aus hochwertiger Aufmachung (Leineneinband, wunderschönes Schriftbild), ansprechendem Schreibstil und intelligenter Story gefällt mir. Lange hatte ich gerätselt, wie der Autor die versprochene „Wiederkunft Jesu“ umsetzt und hat mit den letzten Zeilen für eine gelungene Überraschung gesorgt.


Fazit: Für dieses Buch gebe ich gerne fünf Sterne! 

Melvin J. Sandström 
Der Eindringling
Brunnen Verlag Basel, 1. Auflage Februar 2014
208 Seiten, gebunden, 12,99 Euro

Montag, 7. Oktober 2013

Ein Männerbuch, das Spaß macht (Rezension)

Zum Abschalten brauche ich Geschichten, die mitreißen, trotzdem Sinn machen und nicht langweilen. Mit Josef Müllers "Einfach bester Schurke" ist mir eine außergewöhnliche Abenteuer- und Bekehrungsgeschichte ins Haus geflattert. Es ist selten, dass solch eine Kombination gelingt…

Müller beschreibt in rasantem Tempo sein ungewöhnliches Leben. Als Genie für das Aufspüren von Marktlücken, einem siebten Sinn für alles, was Geld bringt und mit harter Arbeit erwirbt er sich Geld und Ansehen. Er hat Spaß an allem, was das Leben angenehm macht. Reichtum, Frauen und Luxus werden für ihn zu einer Droge, die ihn auf der Überholspur durchs Leben antreibt.

Nach und nach öffnet er sich für illegale Geschäfte. Kofferweise wird Geld nach Deutschland geschmuggelt, ohne dass er darüber nachdenkt, wo die Kohle herkommt. Doch immer mehr verliert er die Kontrolle über die Geschehnisse und läuft Gefahr, verhaftet zu werden. Nach einer Flucht in Luxus-Manier gibt er endlich auf. Erst im Gefängnis stürzt alles, womit er sich seine "Josef-Müller-Erfolgstory" zusammengestrickt hatte, wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Echte Männerbücher sind auf dem christlichen Markt Mangelware. Dieses Buch ist ein rares Exemplar dieser Sparte. Es kommt mit einer richtig guten Story, packender Sprache und ohne langatmig-belehrende Exkurse zur Sache. Müller vermeidet bei der Aufarbeitung seines Schickerialebens mühsame Selbstzerknirschung, auch wenn er seine Konsequenzen gezogen hat. Das macht das ehrliche Buch sympathisch und zu einem guten Geschenk. Egal, ob Christ oder Nicht-Christ, Viel- oder Wenigleser.

Müller, Josef
Ziemlich bester Schurke
Wie ich immer reicher wurde
320 Seiten, gebunden
plus 40 farbige Fotoseiten, mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7655-1595-8
€ 17,99 (D)
SFr 26,80* / € 18,50 (A)
Brunnen Verlag Basel

Montag, 9. Februar 2009

Gott sorgt für Hasen!

Am Samstag schenkte uns unser Nachbar zwei wunderschöne, selbstgebaute Hasenställe. Er sah unsre Kinder mit den Hasen spielen und da er die Ställe schon lange entsorgen wollte, gab er sie an uns weiter. Sie sind geräumig, sehen fast aus wie Schweizer Chalets (nur fast, natürlich) und wiegen je 80 KG!!! Er hat sie extra so gross gebaut, damit sie am 1. Mai nicht von frechen Jugendlichen weggetragen werden können.... 

Abends im Bett beteten wir mit den Kindern und dankten für das praktische Geschenk. Dabei musste ich dann denken: Wenn Gott schon an unsere Hasen denkt, wird er uns dann nicht auch versorgen? Wenn er unseren Tieren schon seine Liebe schenkt, wird er uns weniger geben? Danke, Jesus, du meinst es gut mit uns!

Donnerstag, 27. November 2008

Wunder über Wunder!

Gerade habe ich die Flugtickets abgeholt, die ich heute morgen reserviert hatte. Phallim, die Verkäuferin meinte: "Kurz nach dir wollte noch jemand 4 Tickets für den selben Flug buchen, aber da war schon alles ausgebucht. Den ganzen Tag rufen mich Leute an, die stornieren und mit einer anderen Fluggesellschaft fliegen wollen, aber es ist nichts zu machen. Alle Flüge sind voll. Du hast grosses Glück gehabt!" Glück? Das ist nichts weniger als ein Wunder!

Dann sagte sie: "Ihr kommt um 14 Uhr in Kuala Lumpur an und fliegt um 23:59 wieder ab. Ich habe Malaysia Airlines angerufen und gebeten, euch für diese lange Zeit doch ein Hotelzimmer zu geben. Jetzt müssen sie nur noch wissen, wie viele Zimmer ihr braucht."

Wow! Zwei Zimmer für den Nachmittag und Abend, kostenlos, direkt am Flughafen! Gott ist so gut zu uns! Danke, Jesus!

Nachtrag:
Heute morgen um 4 wachte ich mit starken Zahnschmerzen auf, genau da, wo ich vorgestern eine neue Füllung bekam. Paracetamol wirkt da nicht... Der Zahnarzt (ein Deutscher!) konnte mich gleich am Nachmittag nochmal drannehmen und Antibiotika in die Entzündung im Knochen spritzen. Morgen hole ich mir eine zweite Spritze ab. Ein Flug mit solchen Zahnschmerzen wäre der Horror gewesen... Gutes Timing.

Samstag, 3. November 2007

Evelyns Gebetserhörung!

Evelyn ist jetzt in der Khmer-Schule und geniesst es. Sie kann schon schön schreiben. Ihre beste Freundin, Srey Char, geht mit ihr in die selbe Klasse; das macht sie mutig.
 
Diese Woche war ihre beste Freundin aber krank und die anderen Kinder haben Evelyn ziemlich gehänselt. Da hat sie heute im Stillen gebetet, dass sie doch jemanden trifft, der freundlich zu ihr ist. Dann hat sich ein Junge neben sie gesetzt und die beiden sind gleich Freunde geworden. Und das Mädchen, dass sie am Tag zuvor so geärgert hatte, schenkte ihr ein Bild!
 
Ist das nicht schön, wenn Kinder solche ermutigenden Gebeterhörungen erleben?

Dienstag, 25. April 2006

ER ist der Herr - ER erhört Gebet!

Eine Ermutigung gefällig?? Letzten Monat fuhr ich wieder unsere Literacy-Dörfer besuchen. Dabei kam ich in ein Dorf, für das letztes Jahr fast alle unsere Gemeinden gebetet haben! (Erinnert ihr euch? Ich erzählte von dem ehemals "christlichen Dorf", die wieder glauben wollten, sobald ich sie regelmässig in der Bibel unterrichten würde...).
 
Jedenfalls hatte ich bisher keine Gelegenheit, dieses Dorf länger als nur eine halbe Stunde im Monat zu besuchen. Doch beim letzten Besuch fragte ich nach, ob sich denn sonst geistlich was bei ihnen getan hat.
 
"O ja!" sagten sie. "Jeden Monat kommen einige Christen aus Kratie, um uns von Jesus zu erzählen, manchmal sogar zweimal monatlich. Sie unterrichten die Kinder und helfen uns Erwachsenen. Jesus ist echt Klasse!!"
 
Das hat mich gefreut! Jesus hat unser Gebet gehört, dieses Dorf auf sein Herz genommen und andere Christen geschickt (die ich gar nicht kenne...). Was kann Jesus tun, wenn wir beten. Manchmal denken wir, wir müssten unsere Gebete 'selber erhören'. Müssen wir gar nicht - schliesslich ist ER der Herr!!  

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Wunder durch Gottes Macht!

 Wollt Ihr Euren Glauben an die Macht des Gebets stärken? Dann erzähle ich Euch, was unsere (ungläubige) Haushilfe heute erlebt hat!!!!
 
Letzte Woche wurden unserer Haushilfe nachts zwei Pferde gestohlen. Nachbarn sahen 4 Männer, welche die Pferde unter ihrem Haus losbanden und wegführten, aber sie trauten sich nicht, einzugreifen. Am nächsten Tag bat sie um einen Urlaubstag, um die Pferde zu suchen. Marlen betete mit ihr, dass Gott die Tiere wieder zurückbringt.
 
Sie fuhr auf ihrem klapprigen Fahrrad durch alle Dörfer. Niemand hatte die Pferde gesehen. Wir beteten weiter. Gott kann Wunder tun - aber ein grösseres Wunder, als in Kambodscha gestohlene Tiere zurück zu bekommen, kann es kaum geben.
 
Heute morgen kam sie freudestrahlend zur Arbeit: Die Pferde sind wieder da. Die Diebe brachten sie weit fort, über 200 KM weit! Gott aber führte sie geradewegs in ein Dorf, in dem die Haushilfe Verwandte hat. Diese hatten die Pferde bei einem Besuch in Snuel gesehen und erkannten sie wieder. Als sie penetrant nachfragten, wo die Pferde denn her wären, ergriffen die Diebe die Flucht!
 
Morgen hat unsere Haushilfe wieder frei. Sie muss ihre Pferde nach Hause holen, die Gott ihr wiedergeschenkt hat! Möge sie durch diese Erfahrung den lebendigen Gott in ihr Leben aufnehmen!