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Freitag, 22. Dezember 2006

Weihnachten ist schon vorbei...

Eure Weihnachtsfeiern stehen Euch aus, unsere ist schon vorbei. Vielen Dank für alle, die mitgebetet haben.
 
Samstag in Gamleig
Im Gamleig kamen am Samstag ca 100 Besucher. Das Team aus Australien führte eine tolle Pantomime auf, die die Leute anzog. Auch danach blieben die meisten, um die Weihnachtspredigt zu hören.
 
Sonntag in Snuel
In Snuel hatten wir für 200 Personen geplant. Zu der geplanten Anfangszeit (14 Uhr) war das Haus voller Kinder. Eine Stunde später waren viele Stühle auch mit Erwachsenen besetzt, so dass wir um 15 Uhr beginnen konnten. Wir begannen mit einer kurzen Einweihungsfeier und gingen dann gleich zum Weihnachtsprogramm über. Der Govenour und der Direktor des Erziehungsministeriums von Snuel waren beide da, ebenso eine Reihe von Lehrern. Wir freuten uns auch über einige neue Nachbarn.
 
Neue Zeiten
Diesen kommenden Sonntag findet der 1. Gottesdienst in unserem neuen Haus statt. Als grosse Neuerung beginnen wir um 8 Uhr morgens und nicht mehr, wie bisher, am Abend. Wir sind sehr gespannt, wie die neue Zeit angenommen wird und ob neue Besucher da sind. Wir sind dankbar für jedes begleitende Gebet, sei es kurz oder lang...
 
Viele Grüsse und gesegnete Weihnachten wünschen wir Euch allen!

Dienstag, 12. Dezember 2006

Swiss-Girl

Als uns Familie Reinschmidt aus der Schweiz letzten Monat besuchte, brachten sie Schweizer Souveniers mit. Die Kinder probierten die Sachen gleich an. Und sie hatten eine Menge Spass dabei, wie man am Beispiel von Bianca sehen kann!!!!
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Mittwoch, 22. November 2006

Lernhilfe

Herausforderung Schule! Nächstes Jahr kommt Evelyn in die erste Klasse und wir brauchen jemanden, der sie bei uns zuhause unterrichtet. Die deutsche Fernschule hat dafür super Material entwickelt, das wir verwenden.
 
Wir brauchen jemand, der/die
  • ein Jahr Zeit hat (ab August/September 2007)
  • Abitur (Matura) hat, Student ist oder sonst ein Zwischenjahr einlegen möchte
  • täglich 1. Klasse Grundschule unterrichtet, plus etwas Englisch
  • flexibel und anpassungsfähig ist
  • Interesse an Kambodscha und Weltmission hat
  • Kinder liebt
Wäre das was für dich oder fällt dir jemand ein, den das interessieren würde? Bitte meldet euch bei uns, wir können weitere Details mitteilen.

Mittwoch, 15. November 2006

Streit in der Nacht

Nachts hört man alles. Die Wände sind dünn, die Fenster offen, auf der Strasse ist kein Verkehr.
 
Als wir um 10 ins Bett gehen, hören wir Geschrei in der Nachbarschaft. Ein Mann und eine Frau schreien sich an. Dann fliegen Dinge gegen die Holzwände, es kracht wie verrückt. Das Schreien wird Gejammer, dann Gewimmer. Dann ist Ruhe. Gespenstisch. Wenig später hört man Leute die Strasse entlang gehen. Ein Mann geht voraus, eine Frau schluchzend hinterher. Was wohl los war?
 
In dieser Nacht hat wahrscheinlich niemand gut geschlafen, obwohl Streit und Schlägereien fast alltäglich sind. Kambodschaner greifen selten ein und schlichten. Jeder soll seine eigenen Probleme lösen... Wir wissen auch nicht, was wir tun könnten, ausser zu beten. Sich in fremde Angelegenheiten einmischen kann helfen, oder auch nicht. Trotzdem: als Ausländer können wir manche Dinge tun, die sich sonst niemand traut.
 
Am nächsten Morgen hören wir mehr. Die Frau ist im 2. Monat schwanger. Sie und ihr Mann streiten sich oft und heftig, aber noch nie so schlimm und brutal wie in der Nacht zuvor. Beide haben scheinbar dicke Köpfe und können nicht nachgeben. Allerdings hat der Mann eine zweite Frau in einer anderen Provinz, was hier keine Seltenheit ist. Dazu kommen Hormonschwankungen zu Beginn der Schwangerschaft, und die Eskalation ist vorprogrammiert.
 
Diese Nacht hat uns wieder aufgeweckt. Wie können wir Gott danken, dass wir Jesus kennen! Wie gut haben wir es, dass wir uns lieben und treu sein können. Wenn Jesus unseren Nachbarn ihr Herz aus Stein wegnimmt und ein Herz aus Fleisch gibt, werden die Nächte in Zukunft ruhiger werden. Möge Gott viele Wunder im Leben dieser Menschen tun!