Diesen Blog durchsuchen

Dienstag, 16. Juli 2019

Damals in Kambodscha - Was seitdem geschah

Ein kurzer Rückblick auf unsere Arbeit mit OMF in Snoul, wo wir von 2006-2009 lebten. Der Artikel fasst die Gründe, warum wir damals in diesem Ort mit der Arbeit begannen, gut zusammen und führt weiter, was seitdem geschah.

Link zu Artikel: Gemeindebau im ländlichen Kambodscha

Diese Woche werden wir dorthin fahren und hoffen, viele alte Bekannte wieder zu sehen. Ein Ehepaar aus den USA (die 2001 in Kratie unsere Teamleiter waren) halten die Stellung. Wir sind gespannt, was sie zu erzählen haben.

Teamfoto 2007. Good old time...

Austausch und Gebetstreffen mit Gemeindeleitern anderer Dörfer

Ganz wichtig: Musikunterricht. Khmer lieben Musik!

Wie man sieht: Gottesdienst am Sonntag Morgen.
Liederbücher, Bibeln, Obst - was braucht man mehr!

Montag, 15. Juli 2019

Über Kambodscha

Diese Infografik gibt einen guten Überblick über die Geographie und Besonderheiten von Kambodscha. (Klick aufs Bild für große Ansicht.)


Infografik Kambodscha

Was sonst noch wichtig ist

Auch wenn einige Teile der Geschichte besser bekannt sind als andere, war Gott die ganze Zeit am Werk.

Im zwölften Jahrhundert bauten die Priesterkönige die berühmten Tempel in Angkor und beherrschten weite Teile Südostasiens. In seiner größten Ausdehnung umfasste das Khmer-Reich das heutige Staatsgebiet von Kambodscha, das Mekongdelta, den Süden von Laos sowie das untere Thailand (Siam).

Das zwanzigste Jahrhundert war durch das Regime der Roten Khmer (Khmer Rouge) geprägt. Fast zwei Millionen Kambodschaner verloren zwischen 1975-1979 ihr Leben.

In dieser Zeit wurde auch die junge kambodschanische Kirche fast ausgelöscht.

Immer noch ist Kambodscha eine der ärmsten Nationen der Welt. Trotzdem werden in vielen Bereichen Fortschritte erzielt.

Auch die Gemeinde Jesu ist in den letzten 15 Jahren stark gewachsen. Jedoch haben über 11.000 Dörfer immer noch keine Kirche und nur 1,16 % der Bevölkerung sind Christen.

Quelle: OMF International Deutschland

Freitag, 12. Juli 2019

Kuala Lumpur: Einstieg nach Ostasien

Um uns an die Zeitumstellung und das Klima in Asien zu gewöhnen, fliegen wir als erstes Ziel unserer Asienreise Malaysia an. Als "Landeier" (man kann Mücke mit Fug und Recht als "ländlichen Raum" bezeichnen) wollen wir gerne Großstadt erleben.

Man findet immer wieder die genialsten Namen für normale Geschäfte...
Auch mit Malaysia sind Erinnerungen verbunden. Joachim war einst (2004) zu einer zweiwöchigen OMF-Schulung in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Als uns seine Schwester Renate ein paar Jahre später in Kambodscha besuchte, fuhren wir zusätzlich gemeinsam nach Malaysia in die Ferien. Damals verbrachten wir die ersten Tage in der Hauptstadt, anschließend ging es nach Cameron Highlands in die kühlen Berge, wo OMF ein Ferienhaus hat.

Das beste Rezept gegen Jetlag ist es, nach der Ankunft der Müdigkeit nicht nachzugeben. Also machen wir uns direkt nach der Ankunft in der glühenden Mittagshitze auf den Weg in die Innenstadt (das Gästehaus von OMF liegt nur wenige Kilometer von den berühmten Petronas Twin Towers entfernt). Leider will uns keine Bus mitnehmen, denn Bargeld wird dort nicht akzeptiert. E-Tickets haben wir noch nicht. Also alles zu Fuß...

Auf dem Weg genießen wir leckeres Essen an einem Straßenrestaurant. In einem Supermarkt kaufen wir die ersten asiatischen Früchte: Mangos, Mangosteen, Ananas...

Später kommt eine Gruppe von Schülerinnen auf uns zu. Sie müssen eine Schulaufgabe erledigen und Touristen um ihre Meinung zu verschiedenen Kulturen befragen. Obwohl wir zu fünft sind, "stürzen" sie sich direkt auf Evelyn. Das Interview wird auf Video aufgezeichnet und bringt hoffentlich den Mädels hoffentlich eine gute Note...

Die malaysischen Mädels haben uns entdeckt...

...und fragen Evelyn aus!

Kostenlos: eine Art Baumkronenpfad mitten in der Hauptstadt!

Qual der Wahl:
Für welches der unendlich leckeren Gerichte soll man sich entscheiden?!

Nach dem Gottesdienst am Sonntag: Ausflug in die historische Altstadt...

Kein Ort ohne ein Selfie :-)

Letzter Abend: Ein riesiger Platz mit dutzenden Food-Trucks. Was für ein Genuss!

Montag, 1. Oktober 2018

Déjà-vu-Erlebnis in Japan

An der Bibelschule in Hokkaido hatte er ein Déjà-vu-Erlebnis.

In den Gemeinden fehlt der Nachwuchs an Pastoren. Deshalb freute ich mich, das Hokkaido Bible Institute zu besuchen. Dort sind zur Zeit 14 Studierende in drei Jahrgängen eingeschrieben. Der dritte Jahrgang besteht jedoch nur aus zwei Studierenden.

90% aller japanischen Pastoren sind über 50 Jahre alt. Der Beruf eines Pastors ist nicht attraktiv, denn obwohl die Gemeinden nur klein sind, lastet viel Arbeit und Verantwortung auf ihnen.

In einer kleinen Bibliothek sitzen zwei Studenten in der Hitze und büffeln. Wir kommen miteinander ins Gespräch. Dabei stellt sich eine besondere Gemeinsamkeit heraus. Alle drei sind wir Predigersöhne. Der Vater des einen arbeitet seit 20 Jahren in einer kleinen Gemeinde, die von OMF gegründet wurde. Der Vater des anderen ist „Zeltmacher“. Sein Geld verdient er in einem säkularen Beruf, die Gemeinde leitet er in seiner „Freizeit“.

Drei widespenstige Predigersöhne...
Ich erzähle den Beiden, dass ich nie in die Fußstapfen meines Vaters treten und in einen vollzeitlichen Dienst gehen wollte und dann doch Missionar wurde. Sie grinsen. „Das wollten wir auch nicht. Gott hat uns aber keine Wahl gelassen!“

Manche Dinge wiederholen sich auch in anderen Kulturen… Und das ist gut so!