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Mittwoch, 22. März 2006

Kurzbericht übers Snuel-Team

Diesen Bericht schrieb ein Besucher nach einem langen Wochenende bei uns. Wenn ihr Englisch könnt, erfahrt ihr eine Menge mehr über die Arbeit der ÜMG in Snuel. 

"What a joy it was to be in Snuol last week and see the team in action! Children singing enthusiastically and listening carefully to the story; men, women and young people joining in the worship and paying close attention to the Bible teaching; a worried mother so grateful for Joachim's visit and prayer over her sick daughter; contacts being made, friendships being developed.
 
We also had the opportunity to visit one of the schools where Muriel is working. One of the teachers there described her role as "helping develop our minds". Muriel teaches from time to time in order to model how to teach English effectively, but her main job is to train the Cambodian teachers to do their job better. Capacity building was one of the key core values discussed at the Development Work Forum earlier this week. As OMF Development Workers, we aren't just here to do a job, we're here to train, equip and enable others to do those jobs.
 
Of course, we want to do more than this. By living a life of integrity and by sharing the Good News with sensitivity we hope that many people will come to faith and maturity in Jesus Christ. Can I ask you to take a few extra minutes this weekend to pray especially for the teachers that Muriel works with - and for the friends and colleagues of all our Development Workers? Thank you. " 

Unser Auftrag

Warum hat Gott uns nach Snuel berufen? Es gibt hier genug zu tun. Aber was ist unsere spezielle Aufgabe? Als Team haben wir es Anfang März so formuliert:

„Wir wollen Gott verherrlichen, indem wir in Snuel Gemeinden unter den Khmer gründen. Beginnend in der Stadt, breiten sie sich in umliegende Dörfer aus.“

Sonntag, 26. Februar 2006

Gewitzt

Marlen und Joachim machen miteinander Quatsch. Evelyn würde auch gerne verstehen,  um was es geht. Aber sie versteht unsere Jokes sowieso nicht. Joachim sagt: "Weisst du, ich habe nur einen Witz gemacht." Darauf Evelyn zu Marlen: "Warum witzt dich der Papa immer???"

Donnerstag, 16. Februar 2006

3 Mädchen - 3 Geschichten

Im Lauf der letzten Woche traf ich 3 Kinder, deren Geschichten mich sehr bewegt haben.
 
3 Jahre: Ich traf sie bei ihrer Tante, als ich bei ihnen Geld wechselte. Es ist ein aufgewecktes Kind und sehr schlau. Leider hat es Aids. Der Vater ist Soldat. Beide Eltern leben jetzt woanders und haben das Mädchen bei der Tante gelassen.
 
6 Jahre: Sie wurde mir im Nachbardorf vorgestellt. Vor einem Jahr fanden 3 Kinder eine scharfe Bombe im Wald und schlugen mit Stöcken darauf. Bei der Explosion wurden die zwei älteren Kids getötet. Das kleine Mädchen überlebte, die Haut an beiden Beinen wurde schwer Verbrannt. Jetzt wächst sie weiter, aber die Haut ist so kaputt und spannt so, dass sich die Zehen langsam in die Höhe biegen.
 
14 Jahre:  Ich begegnete ihr gestern. Sie ist ein hübsches Mädchen, aber "Tsch-gued!" (Verrückt!). Eigentlich ist sie nicht verrückt, sondern nur geistig behindert. Sie kann nicht reden, nur hoch kreischen. Die Dorfjungs bedrohten sie mit Fäusten, als sie ins Schulgebäude wollte. Ein Mann sagte, der Vater würde sie oft verprügeln. Nach einer Weile kam die Mutter und trieb sie wieder nach Hause. Obwohl ich in den letzten Jahren oft in diesem Dorf war, hatte ich das Mädchen noch nie gesehen. Was für ein Schicksal für Eltern und Kind in einem Land, in dem jede Krankheit das Ergebnis von Sünde und schlechten Taten ist!